Tradition und Moderne. Kamele und Hummer-Jeeps. Windtürme und Wolkenkratzer. Uralte arabische Dhows und Luxusjachten. Falken und Privatjets. Dish Dashas und Designer Flagstores. Keine Frage, das
Arabische Emirat ist ein Ort der Gegensätze. Es ist zugleich wohl das bekannteste der insgesamt sieben Arabischen Emirate.
War Dubai im 19. Jahrhundert noch eine unbedeutende Siedlung an einer Flussmündung in der Wüste, ist es mittlerweile
einem internationalen Publikum vor allem durch seine spektakulären Bauprojekte bekannt geworden. Ob künstliche Inseln mitten im Golf, das teuerste Hotel, das größte Einkaufszentrum oder das höchste Gebäude der Welt. In Dubai wird geklotzt und nicht gekleckert, wie man auch unten stehendem Zitat
des legendären Scheichs Mohamed Raschid bin Al Maktoum unschwer entnehmen kann.
Dubai wird auch heute noch geleitet wie ein Familienunternehmen. Die Dynastie der Al Maktoums regieren das politische und wirtschaftliche Leben seit Jahrzehnten im Alleingang.
Unter ihrer Führung ist Dubai City die am schnellsten wachsende Großstadt der Welt und internationales Finanz- und Wirtschaftszentrum geworden.
Auch der Fremdenverkehr boomt. Haben vor noch 20 Jahren die meisten Menschen in Europa nicht einmal von Dubais Existenz geahnt, ist die Destination
heute von der touristischen Landkarte nicht mehr wegzudenken. In erster Linie lockt Dubai natürlich mit seinen visionären architektonischen Meisterleistungen. Von der Luxusherberge Burj Al Arab über die drei riesigen künstlichen Inseln (Palm Deira, Palm Jebel Ali, The World)
oder die Skyline an der Sheik Zayed Road bis hin zum jüngst fertig gestellten Burj Khalifa, dem mit über 800 Meter höchsten Wolkenkratzer der Welt.
Die Triebkraft Dubais ist seit jeher der unverhohlene Kommerz. Mit immer wieder neue Verführungen appelliert Dubai an die Kauflust des internationalen Jetsets aber auch des ganz normalen Touristen.
Böse Zungen sprechen auch davon das Dubai von "Do-Buy" (Kaufe!) kommt. Unbestritten ist jedenfalls, dass die arabische Metropole mit gigantischen Einkaufstempeln, genau genommen den weltgrößten Malls überhaupt,
das Herz jedes Shopping-Victims höher schlagen lässt. In den traditionellen arabischen Souks locken vor allem Gold, erlesene Gewürze und exklusive Stoffe die zahlungskräftige Klientel an.
Für ein arabisches Land sicherlich eher unüblich kommt auch der Spass-Faktor nicht zu kurz. Ob Baden an einem der vielen öffentlichen Strände, Skifahren in der Wüste, Relaxen im gigantischen Freizeitbad Wild Wadi oder Action bei einer Wüsten-Jeepsafari.
Die Wüste sollte ohnehin zum Pflichtprogramm eines jeden Dubai-Urlaubs gehören. Bereits wenige Kilometer außerhalb der Metropole beginnt die Wüste mit eindrucksvollen Sanddünen und malerischen Oasen. Kaum zu glauben, aber sogar Naturschutzgebiete finden sich dort,
die unter anderem als Rückzugsgebiete für Flamingos oder Oryx-Antilopen dienen.
Nicht zuletzt kann man in Dubai auch durchaus authentische arabische und islamische Kultur kennenlernen, die sich dem Besucher zudem recht weltoffen präsentiert. So kann die Jumeirah Moschee auch von Nicht-Muslimen betreten werden.
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„Man muss sich entscheiden: Entweder ahmt man nach oder man ergreift die Initiative. Und wir wollen die Pioniere sein.“
Mohammed bin Raschid Al Maktoum
Ehemaliger Scheich des Emirats Dubai