Ausrüstung für Landschaftsfotografie und Reisefotografie: Meine Fototasche

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Ausrüstung für Landschaftsfotografie und Reisefotografie: Meine Fototasche

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Ausrüstung für Landschaftsfotografie und Reisefotografie ist das Thema des heutigen Artikels. Dazu packe ich aus. Und zwar meine Fototasche. Denn recht häufig werde ich nach meinem Equipment gefragt. Deshalb möchte ich heute in aller Kürze vorstellen, welche Ausrüstung ich für die Reise- und Landschaftsfotografie einsetze. Angefangen von Kameragehäusen und Optiken über Stative und Filter bis hin zur eingesetzten IT-Infrastruktur.

Eines vorweg. Als Reise- und Landschaftsfotograf bin ich Pragmatiker. Im Mittelpunkt steht das Motiv. Die Technik unterstützt dabei, meine Bildideen umzusetzen. Nicht mehr und nicht weniger. Das Equipment muß  vor allem zu meinen Bedürfnissen passen. Das bedeutet, es sollte hohe Funktionalität und Qualität mit möglichst geringem Gewicht und Packmaß verbinden. Denn die beste Fotoausrüstung ist bekanntlich immer noch die, die man dabei hat. Hinweis: ein Klick auf den Namen des jeweiligen Geräts öffnet einen Link bei Amazon oder anderen Händlern/Herstellern, so dass ihr gleich den aktuellen Preis abrufen könnt.

1. Kameras für Landschaftsfotografie

  • Nikon D810
    Die D810 ist die Weiterentwicklung der legendären Nikon D800 und wartet gegenüber der Vorgängerin mit diversen Neuerungen und Verbesserungen auf. Es kommt die neue Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 4 zum Einsatz. Der ISO-Bereich wurde ausgeweitet, beginnt jetzt schon bei ISO32 und reicht bis 512000 ISO. Der Tiefpassfilter wurde (wie bisher bei der D800E) weggelassen. Insgesamt ist die Abbildungsqualität bei Schärfe, Tonwertumfang und Rauschverhalten durchaus spürbar  gegenüber  der D800 gesteigert worden. Das AF-System wurde vom Flagschiff D4s übernommen und arbeitet schnell und akkurat. Ferner ist jetzt möglich Full-HD-Filme mit einer Bildrate von 50p/60p aufzunehmen und auch die Serienbildgeschwindigkeit wurde etwas verbessert. Auch das das Dateihandling ist  etwas schneller. Verschluss und Spiegel arbeiten nun deutlicher leiser und vibrationsärmer. Auch der Liveview wurde verbessert, ist  gegenüber der D800 bei Vergrößerungen deutlich schärfer und bietet nun auch Splitansicht und Belichtungsvorschau. Die D810 Kamera  bildqualitativ aus meiner Sicht aber der aktuelle Benchmark für Landschaftsfotografen, die mit Kleinbildformat (Vollformat) arbeiten. Ob dafür der recht happige Aufpreis zur D800 gerechtfertigt ist, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe den Upgrade jedenfalls keine Sekunde bereut und arbeite unglaublich gern mit dieser großartigen Kamera. | Bei Amazon ansehen..
  • Nikon D800
    Die D800 ist eine Vollformatkamera der neuesten Generation und neben der pfeilschnellen D4 eines der beiden Flagschiffe in Nikons aktuellem (2013) Kleinbild-Portfolio. Die D800 ist nicht nur auf Grund ihrer gewaltigen 36 Megapixeln, damals ein Novum im Kleinbilformat, berühmt-berüchtigt geworden. Selten hat eine Kamera zugleich derart fasziniert wie polarisiert. In meinem Artikel über die Nikon D800 stelle ich die Kamera und meine Erfahrungen mit ihr ausführlich vor. Hier beschränke ich ich mich auf das kurze Resümée, dass die D800 für mich die (fast) perfekte Kamera für Landschaftsfotografie darstellt und deshalb meine ständige Begleiterin geworden ist.| Bei Amazon ansehen..
  • Nikon D7100
    Diese ausgezeichnete Kamera war bis zur Veröffentlichung der Nachfolgerin D7200 Nikons Vorzeigemodell im DX-Lager (Stand: 2014). Die D7100 kam 2013 in den Handel und ist eine sehr kompakte und leichte, gleichzeitig aber auch wertige Hochleistungskamera. Für knapp 900 €  ist sie bestens ausgestattet und verfügt u. a. über einen 24,1 Megapixel-CMOS-Sensor. Wie schon bei der D800E kommt sie ohne Tiefpassfilter aus und verfügt über dasselbe ausgeklügelte 51-Feld-AF-System mit 15 Kreusensoren wie die D4. Als Bildverarbeitungsengine kommt EXPEED 3 zum Einsatz (wie D800). Auch sonst teilt sich einige Features mit ihren wesentlich teureren Vollformatschwestern, u. a. den 100%-Sucher , Filmaufnahmen in Full-HD, die Magnesiumlegierung oder zwei Kartenslots. Ich setze sie als Zweitghäuse ein bzw. wenn ich aus bestimmten Gründen lieber im Crop-Format unterwegs sein möchte.  Für alle, die nicht nicht unbedingt Vollformat brauchen oder nicht zu viel Geld ausgeben möchten, kann ich eine uneingeschränkte Empfehlung geben.
  • Etwas Nostalgie: Nikon D300S und Nikon D90 (verkauft)
    Die D90 war mein Einstieg in die digitale Nikon-Spiegelreflexwelt, sie war über viele Jahre mein treues Arbeitstier.  Die DX-Kamera mit kam 2008 auf den Markt und ließ mich ins Nikon-Lager wechseln werden ließ.  Die D300s wurde ein Jahr später eingeführt. Gegenüber der D90 hob sie sich mit noch professionellerer Ausstattung und Haptik ab. Unter anderem verfügte sie über einen besseren Autofokus, eine höhere Framerate und ein besseres Rauschverhalten. Außerdem war sie mit  Features ausgestattet, die sonst nur bei den gr0ßen Vollformatschwestern zu finden waren, u. a. zwei Kartenschächte, Magnesiumlegierung und 100%-Sucher. Lange war die D300s das ebenso elegante wie funktionale Glanzstück in Nikons DX-Portfolio. Beide Klassiker sind immer noch tolle Kameras, mittlerweile aber etwas in die Jahre gekommen (Sensorgröße, Rauschverhalten, etc.).

2. Objektive für Landschaftsfotografie

  • Nikon AF-S Nikkor 16-35mm 1:4G ED VR
    Das knackscharfe Weitwinkel-Zoom ist mein persönliches Lieblingsobjektiv. Lange habe ich abgewogen, ob ich dafür tatsächlich Nikons  lichtstarkes 14-24mm/2,8 aus dem Rucksack tun sollte. Nach einigen Tests hat sich gezeigt, dass die Performance der beiden Weitwinkel in vielen Bereichen absolut vergleichbar ist. Letztlich habe ich mich für das 16-35mm/4.0 entschieden, weil mir das wesentlich geringere Gewicht und die problemlose Verwendung von Filtern wichtiger waren als  das Mehr von 2mm am kurzen Ende und die höhere Lichtstärke von 2.8. Auf letzere kann ich in der Regel bei Weitwinkel-Aufnahmen von Landschaften verzichten. Lediglich bei Nachtaufnahmen (Milchstraße, Polarlichter, etc.)  gereicht die höhere Lichtstärke des 14-24/2.8er zum ganz klaren Vorteil.
  • Nikon AF-S Nikkor 50mm 1:1,4G
    Diese Festbrennweite vereinbart ausgezeichnete Abbildungsqualität und Handlichkeit mit einem günstigem Preis. Hohe Lichtstärke, tolles Bokeh, brutale Schärfe selbst bei offener Blende und kompakte Abmessungen machen die Linse zu einer echten „Immer-drauf“-Linse.
  • Nikon AF-S Zoom-Nikkor 24-70mm 1:2,8G ED
    Das Teil macht einfach Spaß: scharf wie Pfeffer, Kontrast und Farbwiedergabe der Extraklasse, schneller leiser Autofokus, kaum Verzeichungen und CAs, lichtstark und ein sehr hübsches Bokeh. Die Verarbeitung ist sehr wertig und robust und scheint für die Ewigkeit gemacht. Eben eine echte Allround-Profioptik für alle, die Wert auf höchste Bild- und Verarbeitungsqualität legen. Dafür nimmt man dann auch gern die Nachteile in Kauf: teuer, schwer und groß, wobei das vom 70-200/2.8er nochmals  übertrumpft wird. Einziger Wermutstropfen ist für mich, dass der Bildstabilisator bei diesem Klassiker fehlt, was aber durch die hohe Lichtstärke wieder ausgeglichen wird. Daher
  • Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II Objektiv
    Meine zweite Lieblingsoptik. Hier gilt uneingeschränkt alles schon beim 24-70/2.8er Gesagte. Darüberhinaus ist dieses Objektiv in der aktuellen Ausführung mit einem VRII ausgestattet. Das 70-200/2.8 ergänzt sich perfekt mit dem 24-70/2.8 und dem 14-24/2.8. Das Dreigestirn bildet zusammen das viel gerühmte Dreamteam, das gerade an fordernden Kameras wie der D810 seine Stärken ausspielt. Das Objektiv ist jedoch preislich  und gewichtsmäßig ein ordentlicher Brocken. Wer damit länger frei Hand shooten will, sollte vorher vielleicht ein Kraftaufbautraining absolvieren. Dafür bekommt man dann aber auch eine Abbildungsqualität, die im Telezoombereich ihresgleichen sucht. Wer die hohe Lichtstärke nicht unbedingt braucht, sollte sich auch einmal das AF-S Nikkor 70-200mm/4.0 ansehen. Das ist nicht nur deutlich leichter und verfügt über den brandneuen VRIII, sondern ist auch preislich sehr attraktiv. Die Abbildungseigenschaften brauchen sich vor dem 2.8er indes nicht zu verstecken.
  • Nikon AF-S 28-300mm 1:3.5-5.6G ED VR
    Eine „Plastikoptik“ am Vollformat, gehts noch? Diese und ähnliche verbale Prügel habe ich nicht nur einmal eingesteckt. Oft werden die Superzooms, erst Recht am Vollformat, belächelt. Zumindest bei dieser Optik etwas zu Unrecht, wie ich meine. Auch ich war anfangs skeptisch, dann aber positiv überrascht. Die Verarbeitung ist wertiger als gedacht, die Bauweise kompakt, die Abbildungsqualität durchaus vertretbar. Natürlich reicht das Superzoom nicht an die optische Qualität  der o. g. Referenzzooms heran. Der Vergleich hinkt aber auch. Wenn man flexibel sein muss oder kleines Gepäck angesagt ist, spielt der Superzoomer seine Vorzüge aus. Wenn man bereits vor einer Fotosession weiß,  dass keine Zeit für den Objektivwechsel bleibt oder dieser kaum möglich sein wird (bei Bergtouren, bei widrigen Wetterbedingungen, an Vulkankratern, Luftaufnahmen, etc.),  ist das 28-300 absolut eine Option. Die für mich größten Nachteile sind die besagte, geringere Gesamtschärfe und auch der weit ausfahrende Tubus. Dieser führt bei „windigen“ Fotosituationen schon mal zu Stabilitätsproblemen. Insofern gilt, dass man einfach situationsbedingt abwägen muss, ob gerade Tackschärfe oder Flexibilität wichtiger sind.
  • Nikon AF-S Micro-Nikkor 105mm 1:2,8G VR Objektiv
    Die lichtstarke Festbrennweite ist Nikons Referenz im Makrobereich. Tolle Schärfe, ein Abbildungsmaßstab von 1:1, eine Naheinstellgrenze von 31 cm (wichtig wegen der Fluchtdistanz lebender Objekte) und der optische Verwacklungsschutz macht es zur ersten Wahl für alle, die Kleines gern formatfüllend abbilden.
  • Nikon AF-S Zoom-Nikkor 14-24mm 1:2,8G ED Objektiv (verkauft)
    Das Ultraweitwinkel-Zoom ist wahrscheinlich eine der besten Optiken, die Nikon jemals gebaut hat. Der Optik eilt ein exzellenter Ruf voraus, sogar Canon-Fotografen nutzen sie  gern. Das Objektiv ist aber auch ein ziemlicher Brummer und hat den Nachteil einer sich nach außen wölbenden Frontlinse. Das macht den Einsatz von Schraubfiltern unmöglich und auch Steckfiltern können nur mit Zusatzaufbauten verwendet werden. Gegenüber dem 16-35/4.0 ist es  auch gut 500€ teurer und hat keinen VR.
  • Nikon 24mm / 3,5D PC-E NIKKOR ED Objektiv
    Das 24mm ist eine der beiden Tilt-Shift-Linsen aus dem Hause Nikon. Architekturfotografen können mittels Shift  schon bei der Aufnahme  eine Perspektiv-Korrektur vornehmen und so stürzende Linien eliminieren. High-End-Landschaftsfotografen profitieren davon, dass man die Schärfeebene verlagern kann (Tilten). Dadurch lässt sich eine extreme Tiefenschärfe erzielen, die man in dieser Ausprägung sonst nur durch Fokus Stacking mittels Software erreichen würde. Ansonsten sind natürlich auch kreative Effekte, z. B. der vor einiger Zeit einmal in Mode gekommene Miniatur-Look damit zu meistern. Allerdings scheint die Optik an neueren Bodies/Sensoren wie der D800 keine ausreichende Qualität zu bringen (starke Randunschärfen).
  • Lensbaby Composer Pro Nikon Double Glass Optik Tilt Objektiv
    Mit dieser Spaßlinse kann man nach etwas Übung mit kreativen Tilt-Shift-Effekten spielen.  Die Abbildungseigenschaften können natürlich nicht wirklich mit einem professionellen Tilt/Shift-Objektiv wie dem oben beschriebenen Nikon PC-E 24mm/3.5, dem Nikon PC-E85 mm/3.5 oder dem Samyang 24mm/3.5 konkurrieren. Wer sich für dieses Thema interessiert, findet hier aber einen vergleichsweise günstigen Einstieg in diese Objektivklasse.
  • Meyer-Görlitz, Trioplan 100 mm, f 2,8
    Die DDR-Optik aus Aluminium ist als Bokeh-Monster in die Fotogeschichte eingegangen. Wer auf  Bokeh-Feuerwerk steht, wird diese Linse lieben, wenn er sie denn beherrscht. Das Fokussieren wird schon mal zum Geduldsspiel. Die Bilder belohnen dafür mit surrealen Unschärfe-Effekten bei offener Blende. In den letzten Jahren ist das Objektiv aus den 1960ern international extrem beliebt geworden. Gerade die Ausführung mit dem für Nikon-Bajonett adaptierbaren Anschluss (M42) war zuletzt nur zu Mondpreisen bei ebay & Co. zu bekommen. Vor dem Trend hat man die Linse für wenige Euro auf Flohmärkten bekommen. Nachtrag: Gute Nachrichten für alle Freunde des Seifenblasen-Bokehs. Seit 2016 ist Meyer Görlitz wieder da und bringt sukzessive die alten Klassiker in Verbindung mit modernsten Technologien wieder auf den Markt. Darunter auch das Trioplan 100mm/2.8, das nun für sportliche 1.400 € in neuem Gewand wieder zu erhalten ist. Bei aller Innovation hat man das charakteristische Seifenblasen-Bokeh nach Aussage des Herstellers beibehalten.
  • Samyang 14mm F2.8 Objektiv für Anschluss Nikon AE
    Als der koreanische Hersteller Samyang vor einigen Jahren mit extrem preisgünstigen, lichtstarken Ultraweitwinkeln den Fotomarkt betrat, war ich zunächst skeptisch. Auf Grund der vielen guten Erfahrungen von amerikanischen Kollegen (dort unter Rokinon bekannt, im deutschsprachigen Raum heute hingegen meist unter Wallimex vertrieben), habe ich mir dann aber irgendwann doch ein 14mm/2.8 für Vollformat zugelegt. Bei 350 € konnte ich nicht allzuviel falsch machen. Nun verwende die Optik schon seit einigen Jahren und bin für meine Anwendungszwecke (Nacht-/Astrofotografie) durchaus zufrieden. Für einen Bruchteil des Preises, den die Pendants bei Nikon, Canon oder gar Carl Zeiss kosten, bekommt man eine lichtstarke Festbrennweite, die auch sehr kompakt und leicht gebaut ist und eine recht gute Abbildungsqualität. Gerade die Schärfe ist durchaus überzeugend, wenn man etwas abblendet (ansonsten vor allem Randunschärfen). Neuere Modelle haben zudem auch einen Chip integriert, der die EXIF an die Kamera weitergibt (was bei meinem Modell noch nicht so ist). Etwas störend ist, dass nur manuell fokussiert werden kann, was aber bei Nachtfotografe ohnehin meist notwendig ist, da in der Dunkelheit der Autofokus in der Regel nicht zu gebrauchen ist. Außerdem kann man auf Grund der gewölbten Frontlinse und der fest verbauten Gegenlichtblende keine Steckfilter verwenden, was aber nachts ebenfalls irrelevant ist. Ein klarer Preis-Leistungs-Tipp.

3. Stative für Landschaftsfotografie

  • Gitzo GT1542 Stativ Traveler, Serie1, Carbon6X, Seg.4, G-Lock
    Das Karbon-Stativ aus der italienischen Edelschmiede Gitzo gilt als das kleinste und leichteste Profistativ der Welt. Als ich es zum ersten Mal in den Händen hielt hatte ich meine Zweifel. Dieses Fliegengewicht sollte eine Vollformat-Kamera und dazu auch noch ein schweres Zoomobjektiv halten können? Den ersten Feldtest meisterte das Gitzo Traveler mit Bravour ebenso wie alle weiteren Einsätze. Die Kamera sitzt bombenfest, da wackelt absolut nichts. Wenn man nicht gerade im Orkan fotografiert, steht das Stativ im Regelfall wie eine Eins. Das Geheimnis liegt im extrem verwindungssteifen 6X-Karbon. Das Stativ lässt sich dank seiner Schnellschraubverschlüsse sehr fix aufbauen. Dank seines 180°-Klappmechanismus ist es im „Reisemodus“ außergewöhnlich kompakt und passt quasi in die Jackentasche. Das Traveler macht seinem Namen insofern alle Ehre und begeistert mit hoher Portabilität, die nicht zu Lasten der Stabilität geht. Allerdings ist der Preis schon eine echte Hausnummer. Das ich eines Tages fast 800 € für ein Stativ ausgeben würde,  hätte ich mir vor einigen Jahren nicht träumen lassen. Und doch habe ich bislang keinen einzigen Cent bereut.
  • Gitzo Traveler GH1781TQR, zentrischer Kugelkopf, Serie1, x6-Carbon
    Dieser zierliche und mit 280 Gramm extrem leichte  Ballhead wurde eigens für das vorgestellte Traveler-Stativ designt und bildet mit ihm eine kongeniale Einheit. Das innovative Innenleben besteht aus der patentierte Hohlkugel “Bubble Ball“. Diese ist nicht nur für das geringe Gewicht verantwortliuch, sondern erlaubt auch „smoothe“, reibungslose Bewegungsabläufe  ohne dafür Öl oder sonstige Schmierstoffe zu brauchen. Eine saubere Angelegenheit also.  Angesichts der Kompaktheit ist es für mich immer wieder überraschend, das bis zu 5,5 kg Gewicht bombensicher gehalten werden, was für die meisten Kamera-Objekt-Kombinationen völlig ausreichen dürfte. Einziger Nachteil: auf Grund der kompakten Konstruktion kann der Kopf nicht horizontal fixiert werden, so dass sich Panorama-Aufnahmen eher schwierig gestalten.
  • Gitzo Mountaineer, Serie 3, GT 3542 Carbon6X, 3 Segmente
    Wem die Stabilität der Traveler-Serie nicht ausreicht, weil  schwerere Kamera-Objektiv-Kombinationen getragen werden oder ounter stürmischen Bedingungen fotografiert werden soll, dem sei die Mountaineer-Serie empfohlen. Diese ist zwar nicht mehr ganz so kompakt und leicht wie Traveler-Serie, geht aber dennoch einen sehr guten Kompromiss zwischen massiver Stabilität und Portabilität ein. Bei allen Stativen dieser Serie kann die Mittelsäule schnell entnommen werden, um z. B. bodennahes Arbeiten zu erlauben. Je nach Ausrüstung kann man zwischen 4 Serien wählen, wobei 0 die leichteste/kleinste und 3 die größte/schwerste Serie ist, dafür aber auch über das größte Traggewicht und Ausziehhöhe verfügt. Die Stative der kleinsten Serie sind nur unwesentlich schwerer, als die Traveler-Modelle. Nach langem Testen habe ich mich selbst für das GT3542 entschieden, da dieses eine doch noch recht annehmbare Transportgröße (54 cm) und Gewicht (1,8 kg) mit einer extremen Traglast (bis 21 Kilogramm hält alles sicher) verbindet und auf gut 1,70 m ausgezogen werden kann. Für alle für mich denkbaren Einsatzzwecke ist das mehr als ausreichend. Wem das immer noch nicht reicht, der kann sich die nochmals stabilere, aber auch ziemlich wuchtige und teure Systematic-Serie ansehen.
  • Gitzo Safari Stativ, Serie 2, Carbon6X, 4 Seg., GT2540F (verkauft)
    Gitzos relativ neue Safari-Serie vereint die Stabilität der Mountaineer-Stative mit der Leichtigkeit und Kompaktheit der Traveller-Serie und der Wetterresistenz und Wasserdichtheit der Ocean-Serie.  Für mich ist es daher das perfekte Stativ für Outdoor- und Naturfotografen und das bisher genialste Stativ, mit dem ich je arbeiten durfte. Die Serie 2 ist auch für schwerere Kamera-Objektiv-Kombinationen bis 12 Kilogramm bestens geeignet. Nachteil: sehr teuer und wird leider nicht mehr hergestellt.
  • Gitzo Safari Zentrischer Kugelkopf, Serie3, Magnesium, QR
    Dieser zentrische Kugelkopf ergänzt mein o. g. Mountaineer-Stativ mit hoher Tragkraft und einigermaßen kompakt. Der Kopf kommt mit einem Hybrid-Schnellwechselsystem. Das Produkt wird mit einer Arca-Swiss Platte geliefert, kann jedoch auch mit herkömmlichen Gitzo C-Profil Platten verwendet werden.
  • Manfrotto 055XPROB Stativ Pro (verkauft)
    Das grundsolide Stativ war einige Jahre mein Wegbegleiter bis es mir dann aber zu schwer und zu groß wurde. Außerdem hat mich mit der Zeit der Klick-Mechanismus zum Ausfahren und Fixieren der Stativbeine ziemlich genervt. Die Klemmen ließen sich nach einiger Zeit nur noch mit hohem Kraftaufwand lösen und versagten meistens dann, wenn ich es am wenigsten gebrauchen konnte, nämlich bei Kälte und Feuchtigkeit.
  • Manfrotto MA 804RC2 Basic 3-Wege-Neiger (verkauft)
  • Manfrotto 496RC2 Kugelkopf Compact
  • pano-MAXX 360°x180° Panoramakopf/Nodalpunktadapter
  • RICEQ Bohnensack-Stativ Traveller

4. Filter für Landschaftsfotografie

  • Steckfiltersystem: Lee Filter Holder
    An der britischen Filtermanufaktur Lee führt früher oder später kein Weg vorbei. Zumindest dann, wenn man sich ernsthaft mit Landschaftsfotografie beschäftigt und diese auf hohem Niveau betreiben möchte. Lee wird von Fotografen auf der ganzen Welt geschätzt für sein flexibles Steckfiltersystem und seine hochwertigen optischen Filter, die frei von Farbverfälschungen oder sonstigen optischen Unzulänglichkeiten sind. Leider ist Lee aber nicht nur für seinen hohen Qualitätsanspruch, sondern auch für sportliche Preise und schlechte Verfügbarkeiten bekannt.  Wie es der Name schon sagt dient der Filter Holder dazu, einen oder mehrere Steckfilter zu halten. Zur Auswahl stehen eine Unmenge von Filtern, vom Neutralgraufilter über Polarisationsfilter bis zu Farb- und Effektfiltern.  Zwar gibt es auch wenige andere Anbieter wie Cokin oder Formatt HiTech, die das System adaptiert haben, aber zumindest vor einigen Jahren, mit der optischen Qualität von Lee schlicht nicht mithalten konnten. Mittlerweile mag sich das aber vielleicht geändert haben.  Tipp: Wer sich erstmalig das LEE-System zulegt, sollte sich am besten ein Set zulegen,  zum Beispiel das Foundation Kit oder Starter Kit. Dieses besteht meistens aus dem Halter, einem Adapter, mehreren Filtern und sonstigem Zubehör und ist in Summe deutlich günstiger als die Einzelkomponenten.
  • Grauverlaufsfilter: Lee Resin ND Grad ND 0.6 bis 0.9 Soft Edge/Hard Edge
    Bei Verlaufsfiltern kommt der große Vorteil des Steckfiltersystems zum Tragen – man kann den Verlauf je nach Lichtverhältnissen beliebig im Bild verschieben, was bei einem Schraubfilter natürlich nicht möglich wäre. Die von mir verwendeten Grauverlaufsfilter (auch als GND = Graduated Neutral Density bekannt) werden aus Resin, einem leichtem optisch einwandfreiem Polymer-Kunststoff gefertigt. Erhältlich sind sie mit einem weichen Verlauf oder einer harten Kante. Es sind Stärken von 0.3 bis 0.9 (also 1 bis 3 Blenden) verfügbar. Mittlerweile gibt es auch Pendants aus Glas, die freilich noch teurer und auch schwerer sind.
  • Neutraldichtefilter: Lee Resin Neutral Density ND 0.3 bis 0.9
    Diese Filter sind soweit baugleich, haben aber keinen Verlauf, sondern blockieren gleichmäßig das Licht.
  • Neutraldichtefilter: Lee Big Stopper Neutral Density ND 10.0
    Eine Sonderversion ist der mittlerweile legendäre Big Stopper, der satte 10 Blenden Licht schluckt und damit ideal für ausgedehnte Langzeitbelichtungen ist. In der Dämmerung kann man damit auch schon mal minutenlang belichten.
  • Neutraldichtefilter: B+W ND 0.6 bis 3.0 MRC vergütet 77mm
    Wenn es mal schnell gehen muss und nur ein Filter zum Einsatz kommen soll (ansonsten Vignettierungsgefahr!) verwende ich immer noch gern Schraubfilter. Am zufriedensten bin ich auf Grund der weitgehenden Farbneutralität und der großen Auswahl bisher mit den ND-Filtern von B+W. Allerdings sind auch die Produkte des deutschen Traditionsherstellers alles andere als günstig.
  • Neutraldichtefilter-Set von Haida: Slim PRO II Digital MC, 77mm
    Der chinesische Hersteller Haidaphoto mischt seit geraumer Zeit den Filtermarkt auf. Als ich zum ersten Mal bei Amazon darauf stieß, war ich mehr als skeptisch: Filter aus China? Und dann noch drei ND Filter (ND8, ND64, ND1000) sowie Zubehör wie Lenscap und Schutzhülle für unter 100 Euro? Dafür bekommt man von den einschlägigen Herstellern wie B+W oder Schneider-Kreuznach nicht mal einen Filter. Das kann doch eigentlich nur billiger Plastikmüll sein? Auf Grund der vielen positiven Rezensionen bei Amazon und guter Erfahrungen anderer Kollegen habe ich es aber dennoch einmal ausprobiert und war ehrlich gesagt mehr als positiv überrascht. Schon der erste Eindruck überzeugt. Hochwertig verarbeitet, sehr schlank (wichtig bei Schraubfiltern, um Vignettierungen bei weitwinkligen Aufnahmen zu vermeiden), hochwertiges Glas, sauber gefräste, leichtgängige Gewinde. Und das Wichtigste: ein absolut überzeugendes optisches Ergebnis. Selbst bei sehr langen Belichtungszeiten gibt es nur geringe Farbverschiebungen (ins Magenta/Blau), die aber auch nicht mehr ins Gewicht fallen, als bei den Filtern der Etablierten, eher im Gegenteil. Kurzum, ich arbeite seitdem sehr gern mit den Haida-Filtern. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis kann es einfach nicht geben.
  • Polarisationsfilter: Hoya HD Cirkular 77mm
    Preislich im Mittelsegment, aber qualitativ sehr gut sind generell die Filter des japanischen Herstellers Hoya. Ich empfehle dabei die HD-Serie, da diese bei exzellenter optischer Qualität auch robust und zugleich schlank konstruiert ist. Die spezielle Beschichtung der HD-Serie schluckt weniger Licht als bei Polfiltern sonst üblich und sorgt für Resistenz gegenüber bei Kratzern, Schmutz und Wasser. Er lässt dadurch auch erheblich besser reinigen (wer jemals versucht hat, Schlieren von Polfiltern zu entfernen, weiß wovon ich spreche).
  • UV Filter: Hoya HD 77mm
    Der Zweck des UV-Sperrfilters (wie er eigentlich richtig heißen müsste) hat sich in den Zeiten mehrlinsiger, vergüteter Objektive überlebt. Diese filtern konstruktionsbedingt bereits ausreichend UV-Licht. Die Filter-Hersteller sehen das natürlich anders.  Bei mir dient der UV-Filter einfach als vergleichsweise günstiger mechanischer Schutz für die Frontlinsen meiner Objektive. Auch wenn eine optische Wirkung  faktisch nicht vorhanden ist, sollte man sich keinesfalls einen Billig-Filter vor sein (womöglich teures) Objekiv schnallen, da diese bei mangelhafter Verarbeitung die Abbildungsqualität mindern (Unschärfen, Verfärbungen, Reflexe, etc.). Der Hoya HD ist insofern ein sehr guter Kompromiss aus bezahlbar und Qualität.

5. Kamerarucksack, Kamerataschen für Landschaftsfotografie

  • Kamerarucksack: ThinkTANK Street Walker HardDrive
    Lange habe ich gebraucht, bis ich diesen grandiosen Fotorucksack von den kalifornische ThinkTANK für mich entdeckt hatte. Ich liebe das Teil: extrem leicht, extrem kompakt, extrem unauffällig, sehr wertig verabeitet – und trotzdem schluckt er mein komplettes Equipment und mein 17″-Notebook noch dazu. Deshalb ist er meine Geheimwaffe am Flughafen, denn das Teil geht ohne Weiteres als Handgepäck durch (bloß wiegen darf es niemand). Der Streetwalker kommt standardmäßig mit diversem Zusatzzubehör wie Stativhalterungen, Regenschutz und einem äußerst flexiblen Einlagesystem, abnehmbaren Hüftgurt und gepolsterten Schultergurten. Der Tragekomfort ist ausgezeichnet. Die Materialien sind sehr hochwertig und speziell das Außenmaterial scheint eine Art selbsreinigenden Lotuseffekt zu haben. Ich habe das gute Stück noch nie gesäubert und es sieht trotzdem aus wie neu. Noch ein Vorteil: dadurch, dass der Rucksack so unscheinbar wirkt und thinkthank im Gegensatz zu LowePro und Tamrac recht unbekannt ist, zieht man auch in unsicheren Regionen weniger Aufmerksamkeit auf sich.
  • Kameratasche: Tamrac 5612 Pro 12
    Tamrac aus Utah, USA, ist für unkaputtbare, robuste Kamerataschen bekannt. So sind die Evolution und Expedition Rucksäcke echte Klassiker unter Naturfotografen, mir persönlich aber zu klobig (daher o. g. Rucksack). Sehr gern verwende ich aber  für „kleinere Einsätze“ die Kameratasche Pro 12, die relativ kompakt gebaut ist, aber dafür sehr viel Equipemnt fasst. Zwei Bodys und zwei bis drei Objektive bekommt man hier locker unter, dazu so ziemlich jeden Kleinkram, den man unterwegs braucht. Die Tasche hat eine sehr ausgeklügelte Inneneinteilung und verfügt über zig Außen- und InnenTaschen/Netze, ist etwas gepolstert und wird doppelt gesichert, über Reißverschluss und massive Schnallen.
  • Kameragurt: Sun Sniper Strap The Pro II Steel & Bear 
    Es ist zwar relativ selten, dass ich meine Kamera außerhalb des Rucksacks längere Zeit durch die Gegend befördere. Erstens ist das unbequem und zweitens im Gelände (Hochgebirge, Küste) auch kein zu unterschätzendes Risiko für die Ausrüstung. Wenn aber doch, dann an besagtem Gurt. Was unterscheidet ihn von einem normalen Kameragurt? Der  integrierte Schockabsorber fängt Stöße auf und macht das Tragen von schweren Kameras (bis 5 kg) dadurch komfortabler. Durch das flexible Kugellager wird sichergestellt, dass man auch mit langen Objektiven durch Menschenmengen und enge Durchgänge gehen kann, ohne irgendwo anzustoßen (Kamera dreht sich zum Körper) und die Kamera nicht hin und her pendelt. Dazu kommt, dass das inneliegende Stahlseil vor Diebstahl schützt (Durchschneiden).Tipp: Eine gute Übersicht der besten aktuellen Kamerarucksäcke und -taschen gibt es übrigens auf Netzsieger.

6. Weiteres Kamerazubehör

  • Fernauslöser: Hähnel Giga T Pro II Funk-Timer
    Bei längeren Belichtungszeiten ist das Arbeiten auf Stativ und die Verwendung eines Funkauslösers notwendig, um Verwacklungen zu vermeiden. Wenn es einfach nur um das Aulösen geht, kann man sich im Prinzip auch bedenkenlos einen China-Sender für 5 Euro zulegen. Wer noch ein paar weitere Features wünscht und auf Nummer Sicher gehen will, ist grundsätzlich gut mit den zuverlässigen Produkten des irischen Herstellers Hähnel bedient. Mit diesem Auslöser kann man umfängliche Intervall-, Serien-, Langzeit- und Timerfunktionen nutzen. Die Reichweite ist mit über 100 m auch im offenen Gelände mehr als ausreichend.
  • GPS-Sender: Dawntech Pro Logger Geotagger di-GPS M3L-SP
    Gerade als Landschaftsfotograf, der viel unterwegs ist, ist es schön zu wissen, wo genau man das Foto aufgenommen hat. Da Nikon leider bis heute in seinen Vollformat-Bodies keine GPS-Sender verbaut, bedarf es eines externen Loggers, der die Geodaten via GPS einmisst und in die Metadaten des Bildes schreibt. Das hat jedoch den Nachteil, dass man damit zum einen den zehnpoligen Anschluss seiner Kamera blockiert, denn man ggf. auch für anderes Zubehör wie Funkauslöser benötigt. Zum anderen hat man einen natürlich immer etwas störenden „Aufbau“ auf der Kamera. Die Firma Dawntech löst man hat einen kleinen
  • Blitzgerät: Nikon SB-910
    In der Landschaftsfotografie benötigt zwar eher selten den externen Blitz, aber es gibt durchaus Anwendungsfälle, z. B. wenn man einen sehr dunklen Vordergrund aufhellen möchte. Ich setzte dafür Nikons aktuellen Standardblitz ein.
  • Ersatzakkus: Nikon EN-EL15 Li-Ionen
  • Speicherkarte Compact Flash: SanDisk Extreme Pro Compact Flash 64GB Speicherkarte
  • Speicherkarten SDXC: SanDisk Extreme Pro SDXC 64GB

7. Hardware: Post-Processing und Back-up

8. Energiemanagement on location

9. Software: Post-Processing und Location Scouting

  • Adobe Photoshop Lightroom CC (6, Cloud)
    Adobes Klassier Selbst zum vollen Abo Preis pro Monat braucht man mehere Jahre um auf den CS6 Preis zu kommen. Im sogenanntenCreative Cloud Fotografie o bekommt man für einen monatlichen Obulus von ungefährt 12 € immder iPhotoshop CC + Lightroom Adobe Photoshop CC
    Der unbestrittenen Platzhirsch Photoshop ist meines Erachtens für viele Anwendungs gar nicjt notwendig, wenn
  • Plugin LRTimelapse
    Wer sich mit Timelapse, also Zeitraffer-Filmen, die aus Einzelfotos generiert werden, beschäftigen möchte, kommt um die tolle Software von Gunther Wegner nicht herum. Die Software ist mittlerweile weltweiter Standard und knüpft direkt an Lightroom an.
  • Google Earth/Google Maps
    Location Scouting ohne Google Earth und Google Maps kann ich mir heute gar nicht mehr vorstellen. Die Programme können Satelliten- und Luftbilder unterschiedlicher Auflösung mit Geodaten überlagern  und ersteres auch realitätsnahe 3-D-Ansichten von jeglichen Orten auf der Welt rendern. Eine absolut wertvolle und dazu kostenlose Unterstützung für Landschaftsfotografen-

10. Smartphone & Apps (Android)

  • HUAWAI Mate S
  • App Sun Surveyor
  • App Photographers Ephemeris
  • App Outdooractive
  • App WeatherPro
  • App SkyMap
  • App PlanIt! für Fotografen
  • App Photo Tools
  • App Aurora Alert
  • App WarnWetter
  • App Mobile Observatory
  • App Stellarium

Die oben vorgestellte Ausrüstung hat sich in den letzten Jahren für mich und mein fotografisches Sujet, eben die Reise- und Landschaftsfotografie bestens bewährt. Der Großteil des nicht-stationären Equipments begleitet mich dann auch regelmäßig auf meinen längeren Touren und passt  übrigens exakt in besagten ThinkTank-Fotorucksack.

Ich hoffe, dass ich Euch hier einige Anregung mitgeben konnte. Wenn es die Zeit zulässt, werde ich zukünftig sicherlich das ein oder andere lieb gewonnene Ausrüstungsstück für die Reise- und Landschaftsfotografie noch etwas genauer vorstellen.

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Kommentare

  1. Hallo

    Ich möchte mir ein 600mm Objektiv kaufen (2,1 kg) sowie die Nikon D7200 oder D400? (falls sie auf den Markt kommt)
    Zur Zeit habe ich ua. ein Sigma 70-200 f 2,8 in Gebrauch welches ich ebenfalls behalten werde
    Als Kopf habe ich den Uniqball 45 mit mechanischer Kreuzklemme.

    Nun zum Stativ

    Welches würden sie mir empfehlen?
    Ich habe verschiedene in Betracht gezogen.

    Gitzo Basalt
    Manfrotto 057
    Novoflex Triopod 2830 (Alu)
    Feisol ?

    Für ihre Nachricht bedanke ich mich im Voraus.

    MfG
    Schnitzler

    30. August 2015 von Wolfgang

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  2. Hallo Wolfgang,

    grundsätzlich sind alle 4 Hersteller renommiert und welcher Hersteller und welches Modell Sie letztlich verwenden, hängt sicherlich von Ihren persönlichen Präferenzen und dem Einsatzzweck ab. Ich selbst setze seit Jahren auf Gitzo-Karbonstative und bin sehr zufrieden. Unabhängig vom Hersteller ist es aber wichtig, dass sowohl Stativ als auch Stativkopf für Ihre Gehäuse-Objektiv-Kombination stabil genug sind, also das Gewicht sicher tragen können. Auf den Herstellerseiten finden Sie die entsprechende Angaben. Außerdem würde ich Ihnen angesichts der großen und schweren Telebrennweite tendenziell eher zu Karbon denn zu Alu oder Basalt raten (bei Gitzo würde ich Ihnen z. B. eher die Mountaineer oder Systematic Serien nahelegen). Außerdem empfehle ich Ihnen, zusätzlich auch eine Stativschelle zu verwenden, um das Objektiv zusätzlich am Stati zu stabilisieren. Einige Hersteller (Nikon z. B.) liefern diese teils bereits zum Objektiv mit. Ich hoffe, dass ich Ihnen etwas helfen konnte und wünsche viel Spaß bei der Auswahl.

    Schöne Grüße, David

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  3. Hallo

    Ich bin nach reichhaltiger Recherche auf das Feisol Elite Stativ CT 3372 gestoßen.
    Dieses besteht aus Carbon und ist ua. Salzwasserbeständig, verwenden werde ich es zusammen mit dem Uniqball 45.
    Das Stativ soll laut Hersteller 30 kg, der Kopf 40 kg tragen ich denke damit werden beide Teile meinen Anforderungen gerecht

    Das Stativ kostet 548€ die Gitzo Systematic Reihe war mir dann doch zu teuer obwohl sie natürlich toll sind.

    Schönen Gruß, Wolfgang

    1. September 2015 von Wolfgang

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  4. Hallo Herr Koester,

    vielen Dank für die Anregungen bzgl. der Ausrüstung für unterwegs. Wie ich die letze Zeit erfahren habe, kein triviales Thema!

    Ich habe drei Fragen bzgl. der Ausrüstung und würde mich freuen Ihre Meinung dazu zu bekommen.
    1. Ist es möglich ein Nikkor 200-500mm f/5.6 in der Think Tank Streetwalker mitzunehmen?
    2. Wenn ja, passen dann noch ein zweites Gehäuse plus evtl. andere Obejktive in der Rücksack?
    3. Eine eine Rückenstütze fehlt – ist das in der Praxis bei Tagestoure ein Problem?

    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

    Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

    30. August 2016 von Frederik Tammen

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  5. Hallo Herr Tammen,

    vielen Dank für Ihre Nachricht, ich versuche Ihre Fragen einmal kurz zu beantworten:

    1. Die Tasche misst innen 47 cm in der Länge. Sofern das Objektiv nicht länger ist, passt es rein und ist bestens gepolstert, dass Innenfutter/Kammern sind flexibel einrichtbar
    2. Je nachdem wie breit es ist, aber ich meine schon. 30 cm Breite und 15 cm Tiefe + die 47 Länge fassen jede Menge. Bei mir selbst passen z. B. zwei Bodies und bis zu 4 Objektive, Filter und jede Menge Kleinkram hinein.
    3. Das hängt von ihrer persönlichen Konstitution und dem Gewicht ab, ich selbst habe eher kein Problem bei Tagestouren mit den Standardträgern, bin aber auch einigermaßen trainiert. Die Gurte und Rücken sind gut und weich gepolstert, ein richtiges Tragesystem (wie bei Trekkingrucksäcken z. B.) gibt es aber nicht. Allerdings kann das bei Thinktank nachgerüstet werden! Am besten mal auf die Herstellerseite schauen.

    Für Sie auch ein schönes WE und beste Grüße,
    David

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  6. Klasse Übersicht zur Ausrüstung!
    Ich möchte mich diesen Winter ernsthafter in Landschaftsfotografie versuchen und konnte gute Inputs zu Stative und Filter mitnehmen.
    Danke für Zusammenstellung.

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