Seychellen: Der schönste Strand der Welt und sonstige Paradies-Allüren

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Seychellen: Der schönste Strand der Welt und sonstige Paradies-Allüren

Boote am Strand von Anse Volbert, Praslin, Seychellen

Wo eigentlich ist der schönste Strand der Welt? Nicht wenige Globetrotter und Weitgereiste würden ihn zu allererst auf den Seychellen vermuten.  Die Inselgruppe ist nicht von ungefähr für viele Menschen der Inbegriff eines Traumreiseziels.  Wer denkt bei den Seychellen nicht an endlose Traumstrände? An makellos weißen Sand, fein wie Puderzucker? An das leuchtende Blau, Türkis und Azur  des Indischen Ozeans?

An einsame Lagunen, eingerahmt in schimmernde Granitfelsen? Wer träumt bei den Seychellen nicht von spannenden Schnorchelerlebnissen über kunterbunten Korallenriffen? Von saftig grünen Bergketten und exotischen Regenwäldern? Von relaxten Sega-Rhytmen unter der tropischen Sonne und träge im Takt wiegenden Kokospalmen? Schon der Gedanke an die Seychellen löst bei vielen Menschen unweigerlich „Bacardi-Feelings“ aus. Nicht ohne Grund hat nicht nur die besagte Rumbrennerei so einige legendäre Werbespots mit Fernweh-Appeal auf den Inseln gedreht.

Alles nur Klischee? Nein –  viel schöner und viel mehr als das! Denn die Seychellen sind  in vielerlei Hinsicht ein Land der Superlative. Natürlich wird dem Archipel vor allem nachgesagt, die schönsten Strände der Welt zu beheimaten. Wissenschaftlich ist das schwer zu belegen. Wer einmal dem Inselzauber verfallen ist, wird  daran aber keinen Zweifel hegen.

Außer Zweifel steht hingegen, dass die Seychellen einige der seltensten und ältesten Spezies der Welt beherbergen. Auch die höchsten Kokospalmen und die größten Riesenschildkröten der Welt sind auf dem Archipel und eben nur dort heimisch. Überhaupt ist die Dichte an endemischer Flora und Fauna – gemessen an der Landfläche von gerade einmal 450 Quadratkilometer – weltweit unübertroffen.  Für ein Entwicklungsland  beispiellos ist auch die Tatsache, das der Umweltschutz in der Verfassung verankert ist. Über 40% des Landes stehen unter Natursschutz. Zum Vergleich: in Deutschland, dass sich gern seiner Bemühungen um den Umweltschutz rühmt, sind gerade einmal 3% auf diese Weise geschützt.

Das dieses kleine Land über zwei UNESCO-Weltnaturerbestätten verfügt ist ebenso rekordverdächtig. Was auch auf diese selbst zutrifft: das Vallée de Mai auf Praslin ist einer der ältesten Urwälder dieses Planeten. Das zu den äußeren Seychellen gehörende Aldabra-Atoll ist das größte über Wasser sichtbare Korallenatoll unsere Erde. Mit Victoria nennen die Seychellois übrigens auch die kleinste Hauptstadt eines unabhängigen Staates ihr eigen.

Zugleich sind die Seychellen auch unter touristischen Gesichtspunkten einzigartig. Das Wetter ist ganzjährig angenehm warm und gut verträglich, die Temperaturen bleiben auch nachts sehr mild. Spürbare jahreszeitliche Schwankungen gibt es nicht. So können die Inseln das ganze Jahr über gut bereist werden. Von schlimmeren Wetterkapriolen wie Wirbelstürmen oder Tsunamis bleiben die  Seychellen auf Grund ihrer geografischen Lage außerhalb des tropischen Zyklonengürtels verschont.

Gefährliche Tiere gibt es nicht (abgesehen von einem Haiangriff 2011, der aber ein Einzefall war), ebenso wenig wie tückische Krankheiten. Vor allem sind die Seychellen Malaria frei. Auch die für diese Region nicht selbstverständliche politische Stabilität ist hervorzuheben. Das Bildungs- und Sozialsystem ist nicht nur für afrikanische Verhältnisse ausgezeichnet. Folgerichtig ist die Kriminialität auf den Inseln recht gering. Die Seychellen gelten somit als ein sicheres Reiseziel.

Auf Grund der vergleichsweise geringen Übernachtungskapazitäten kommt vielerorts noch wahres Robinson-Crusoe-Gefühl auf.  Überfüllt gilt ein Strand auf den Seychellen, so heißt es, wenn mehr als zehn Sonnenhungrige die paradisieschen Zustände gleichzeitig geniessen wollen. Kampf um Liegestühle nach Mittelmeermanier? Ist hier unbekannt. Schon allein deshalb, weil es an den einsamen Stränden schlicht keine Liegestühle gibt.

Auch die auf den Seychellen zelebrierte kreolische Küche trägt unweigerlich zum Paradieserlebnis bei. Aufgetischt wird, was Indischer Ozean und der tropische Garten nun einmal an Vielfalt zu bieten haben: natürlich vor allem eine riesige Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten sowie allerlei exotisches Obst und Gemüse. Das ist nicht nur gesund, sondern dank der kreolischen Zubereitungskünste ein wahres kulinarisches Gedicht.

Die Lebenslust und Aufgeschlossenheit der Seychellois versüßt jeden Aufenthalt im Paradies. Zurück bleiben unzählige sonnige Eindrücke, an die man sich noch Jahre später mit einem entspanntem Lächeln zurück erinnern wird.  Selebre Sesel – Ein Hoch auf die Seychellen!

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