Seychellen – Sehenswertes: Wanderungen und Nature Trails Mahé

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Seychellen – Sehenswertes: Wanderungen und Nature Trails Mahé

Die Seychellen sind nicht nur ein Badeparadies, sondern bieten auch eine Vielzahl fantastischer  Wander- und Trekkingstrecken (Nature Trails and Walks) , die neben faszinierenden Einblicken in die heimische Tier- und Pflanzenwelt auch großartige landschaftliche Erlebnisse garantieren. Auf Mahé zieht vor allem der Morne Seychellois Park Naturfreunde an, aber auch die leichte Wanderung zum Sauzier Wasserfall hat ihre Reize.

Sauzier Waterfall

Dies ist ein je nach Jahreszeit durchaus beeindruckender tropischer Wasserfall, der mitten aus dem Regenwald zu entspringen scheint, in die Tiefe stürzt und in einem Felsbecken mündet. Mutige können darin auch ein erfrischendes Bad nehmen (Vorsicht, sehr rutschig). Da sich der Zugang auf einem Privatgrunstück befindet ist Eintritt zu zahlen. Dafür kann man beim Eingang Flughunde (fruit bats) aus nächster Nähe betrachten, weil die der Besitzer als zusätzliche Touristenattraktion in einem Käfig hält. Am besten zu erreichen von Port Glaud, von der Kirche an dem Weg landeinwärts ca. eine Viertelstunde folgen.

Morne Seychellois Park

Der Morne Seychellois Park ist der größte Nationalpark der Seychellen und erstreckt sich über gut ein Fünftel der Fläche Mahés. Auf 15 km erstrecken sich insgesamt 12 verschiedene Wanderrouten. Ihnen allen ist das großartige Naturerlebnis mit abwechslungsreicher Tier- und Pflanzenwelt und immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Mahé und die umliegenden Insel gemein. Am besten Sie besorgen sich in Mahé (z. B. im Botanischen Garten die entsprechenden Broschüren „Nature Trails and Walks“), in der die Wanderungen beschrieben werden. Oder Sie nehmen sich einen orts- und sachkundigen Führer, der ihnen die spannende Flora und Fauna erzählen kann. Ein sehr empfehlenswerter Guide ist Bazil Beaudouin (Telefon: 514972).

Tea Factory und Morne Blanc (Mahe)

Sehenswert sind auch die weitläufigen Teeplantagen mit ihren emsigen Pflückerinnen am Fusse des Morne Blancs. In der der Tea Factory können Sie den hier angebauten und verarbeiteten Tee dann gleich kosten, tolle Aussicht inklusive. Wenn Sie von dort weiter bergauf laufen, wird die Landschaft bald karger und durch Moose, Farne und dichtes Unterholz bestimmt. Oft ist es feucht und neblig. An der Gipfelkante angekommen, blicken Sie von 667 m weit über die West-Mahés hinweg und haben faszinierende Einblicke in das zentrale Bergmassiv. Sie fühlen sich den in dieser Höhe durch die Lüfte gleitenden Tropikvögeln zum Greifen nah.

Mission Lodge (Mahe)

In der Nähe des Gipfels von Sans Soucis liegt das Gelände Mission Lodge, Ende des 19. Jahrhunderts ein Internat für befreite Kinder von Sklaven. Es gibt eine überdachte Aussichtsplattform, von der spektakulär Blicke über weite grüne Täler auf die Küste von West-Mahé und den unendlichen Ozean möglich sind.

Mont Copolia (Mahe)

Vom Nature Owns Garden geht es ca. 1,5 Stunde durch dichten Wald einen leichten und gut zu findenden Weg bergauf bis auf ein freiliegendes granitenes Felsplateau auf ca. 580 Meter. Kurz vor dem Gipfel wartet das erste Highlight: hier wächst noch die äußerst seltene Pitcher Plant, eine endemische fleischfressende Pflanze. Wenn man den Gipfel erreicht hat, erwartet einen eine fesselnde Rundumsicht über Mahé und die umliegenden Inseln. Bei guter Sicht kann man nicht nur Victoria und Marine National Park, sondern alle Inseln der Inner Islands sehen. Nehmen Sie sich was zum Picknicken mit, so schnell werden Sie nicht wieder absteigen wollen.

Besteigung des Morne Seychellois (Mahe)

Für besonders Aktive ist diese Tour auf den höchsten Punkt der Seychellen sicherlich ein Highlight und verspricht atemberaubende Ausblicke. Startpunkt ist ein Weg unterhalb der Teeplantage an der Sans Souci Road. Die Wanderung ist sehr anstrengend, führt durch dichtes Gestrüpp und holprige Trampelpfade und dauert ungefähr 5 Stunden. Die Aussicht von 905 Metern Höhe ist dafür ist dann wohl nicht zu toppen. Möglichst nur mit Führer unternehmen und nur, wenn es nicht geregnet hat, da die Pfade sonst sehr glitschig und damit gefährlich sein können.

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