Bildband Mittel- und Südamerika: Druckfreigabe in Essen

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Bildband Mittel- und Südamerika: Druckfreigabe in Essen

Der 9. März 2012 ist ein sonniger Frühjahrstag. Die  Autoren und Fotografen des Bildbandprojekts Mittel- und Südamerika haben sich gut gelaunt im Essener Druck- und Medienhaus druckpartner eingefunden. Das mittelständische Unternehmen ist eine der größten Offset-Druckereien Deutschlands und wird immer wieder für seine innovativen Lösungen ausgezeichnet. Genau der richtige Partner für unser ambitioniertes Buchprojekt.

Mit über 120 Mitarbeitern arbeitet der Dienstleister für namhafte Größen aus Industrie, Handel und Werbung. Beim ersten Gang durch die beindruckend riesigen Hallen lachen uns denn auch die  neuesten Kataloge und Broschüren von bekannten Automarken und hippen Modeketten an. Gabelstabler und Roboter bereiten den Versand in alle Welt vor. Faszinierend.

Heute aber steht ein ganz anderer Auftrag im Mittelpunkt: die ersten Hard Proofs (Testdrucke) unseres neuen Bildbandes sollen gedruckt werden. Spätestens jetzt würde sich herausstellen, ob sich die Mühen der letzten Monate gelohnt haben.  Wie wirken das Layout und die Bildzusammenstellung im Großformat? Kommen die Farben herüber wie gewünscht? Passt die Schärfe? Wie ist die Anmutung des ausgewählten MagnoSatin-Papiers?

Andreas Klotz, Initiator des Projekts und Inhaber der Medienagentur tipp4 sowie Michael Matschuk, Geschäftsführer des Verlagshauses, hatten uns zur Druckfreigabe eingeladen. Nach einem ersten Briefing bei Kaffee und belegten Brötchen wird es dann spannend. Die moderne Druckstraße aus dem Hause Heidelberger Druckmaschinen ist bereits fertig gerüstet.

Ein Knopfdruck und schon nimmt das High-Tech-Wunder lautstark die Arbeit auf. An riesigen Displays können wir den mehrstufigen Druckprozess Schritt für Schritt verfolgen. Kurze Zeit später rauschen die ersten Bögen in einem atemberaubenden Tempo aus dem Technikmonster heraus. Die Geschwindigkeit dieser Maschinen ist beeindruckend. Aber immerhin gilt es auch die 6.500 Exemplare unserer ersten Ausgabe mit jeweils über 200 Seiten zu drucken.

Wir Fotografen lassen uns nicht lange bitten, schnappen uns die ersten Bögen und unterziehen sie einer kritischen Prüfung.  Wie es der Zufall will, zeigen die Testbögen einige meiner eigenen Bilder. Das freut mich natürlich und gibt mir die Gelegenheit, direkt zu prüfen, ob alles wirkt wie von mir beabsichtigt.

Einige Minuten später grinsen wir uns an. Wir sind wirklich angetan von der finalen Fertigungsqualität. Ob Tonwertumfang, Farben oder Papierhaptik – es passt einfach alles. Prima, dann kann der richtige Druck bald losgehen. Danach kommen die dann fast fertigen Bildbände nur noch zum  Buchbinder, wo sie mit Fadenheftung, geprägtem Filzumschlag und einem Schuber versehen werden.

Das Endergebnis, unserer druckfrischer Bildband, wird dann ab Anfang April im Buchhandel, bei Amazon oder auch mir direkt erhältlich sein. Wer mag, kann sich hier einen ersten Eindruck verschaffen und auch eine Leseprobe herunterladen.

Bleibt nur noch, uns gemeinsam viel Erfolg zu wünschen, zumal ein fester Teil der Verkaufserlöses direkt in ein Artenschutzprojekt in Mittelamerika investiert wird. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die inspiriende und professionelle Zusammenarbeit mit dem Verlagshaus, der Agentur und den Fotografen-Kollegen.

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